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#46 CDU-Parteitag: Griechenland bringt seine Perspektive nach Stuttgart

22.02.2026 19 min

Zusammenfassung & Show Notes

Warum steht Europa beim CDU-Bundesparteitag in Stuttgart so stark im Mittelpunkt? Und was bringt eine griechische Delegation in diese Debatten ein? In dieser Folge nimmt euch Marian Wendt (Konrad-Adenauer-Stiftung Athen) mit auf die Reise von Griechenland nach Stuttgart – direkt hinein in die Gespräche, Begegnungen und politischen Themen, die Deutschland, Griechenland und Europa aktuell bewegen.

Das erwartet euch in der Episode

  • Stuttgart als europäische Bühne: Warum die CDU-Debatten weit über Deutschland hinaus wirken
  • Griechische Perspektive vor Ort: Austausch mit Abgeordneten, Beratern und Partnern aus Griechenland
  • Energie & strategische Autonomie: Welche Rolle Griechenland für Europas Energiesicherheit spielen kann
  • Deutsch-griechische Zusammenarbeit: Wirtschaft, Energiepartnerschaft, gemeinsame Zukunftsfragen
  • Diaspora im Fokus: Anliegen der griechischen Community in Deutschland – Bildung, Statusfragen, Pässe
  • Parteitagsfazit: Geschlossenheit, europäische Verantwortung und das Signal aus Stuttgart
  • Kritischer Nebenton: Diskussion um das griechischsprachige Programm der Deutschen Welle

Stimmen & Gäste
  • Tasos Chatzivasileiou (Nea Dimokratia): Erwartungen an Deutschland und Europas strategische Rolle
  • Jan Metzler (CDU, Berichterstatter für Griechenland): Energiepartnerschaft, grüner Wasserstoff, Kooperation
  • Filippos Fortomas (griechisches Parlament): Diaspora als Brücke – aktuelle Herausforderungen und Anliegen
  • Mario Vogt (Ministerpräsident Thüringen): Eindrücke vom Parteitag, europäische Verantwortung und politische Prioritäten

Nachrichtenblock
  • Treffen Mitsotakis–Erdogan in Ankara: vorsichtige Stabilisierung trotz Differenzen
  • Chevron: Explorationsrechte in Seegebieten südlich der Peloponnes und vor Kreta – energiepolitische Signalwirkung
  • Griechenland–Indien: Ausbau der strategischen Partnerschaft, Fokus Technologie/Innovation
  • Nachruf: Hélène Glykatzi-Ahrweiler (99) – bedeutende Byzantinistin verstorben

Europa ist nicht Kulisse, sondern Kern: Der Parteitag in Stuttgart zeigt, wie eng nationale Entscheidungen mit Europas Zukunft verknüpft sind – und wie wichtig der direkte Dialog mit Partnern wie Griechenland für Sicherheit, Energie und Stabilität bleibt.

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Transkript

Warum ist Europa im Zentrum des CDU -Bundesparteitags in Stuttgart? Was machen griechische Abgeordnete auf diesem Parteitag? Und wie haben wir in Stuttgart gemeinsam in den letzten Tagen Deutschland und Griechenland noch stärker miteinander verbunden? Um all diese Fragen geht es heute bei unserem Podcast und damit herzlich willkommen bei Yiasas Adenauer, dem Podcast für Griechenland und die Region. Mein Name ist Marian Wendt und ich leite das Büro der Konrad Adenauer Stiftung in Athen für Griechenland und Zypern. Heute nehme ich Sie mit auf eine besondere Reise. In den letzten Tagen sind wir nach Stuttgart geflogen, von Athen über Thessaloniki zum CDU -Bundesparteitag mit einer griechischen Delegation, um Debatten anzustoßen, aber auch die griechische Perspektive mit in den Dialog und in die Debatte in Stuttgart zu bringen. Stuttgart ist im Herzen Europas und damit sind auch die Debatten entsprechend europäisch geprägt. Um all das soll es heute gehen. Noch einmal herzlich willkommen hier bei Yiasas Adenauer. Und jetzt wie immer Nachrichten im ersten Teil mit der Olga. Am 11. Februar trafen sich der griechische Premierminister Mitsotakis und der türkische Präsident Erdogan in Ankara im Rahmen des sechsten Treffens des höchsten Kooperationsrates. Das rund 90 -minütige Gespräch stand im Zeichen der Fortsetzung einer positiven Agenda mit Fokus auf Bereiche praktischer Zusammenarbeit trotz bestehender Differenzen. Beide Seiten betonten das verbesserte Klima in den bilateralen Beziehungen und die Bedeutung offener Kommunikationskanäle. Mitsotakis schlut Erdogan zu einem Gegenbesuch nach Athen ein und unterstrich die Notwendigkeit, Spannungen langfristig abzubauen. Zugleich sprach Mitsotakis den sogenannten Kasus Beli an, die türkische Drohung von 1995 im Falle einer Ausweitung der griechischen Hochheitsgewässer und forderte dessen Aufhebung als wichtigen Schritt zur Vertrauensbildung. Erdogan erklärte, es gebe keine unlösbaren Probleme zwischen den beiden Ländern. Weitere Themen waren die Abgrenzung militärischer Zuständigkeiten im östlichen Mittelberg, die Zypernfrage, sowie Fragen im Zusammenhang mit der muslimischen Minderheit in Westrakien. Das Treffen wurde als konstruktiv bewertet und gilt als ein weiteres Signal für eine vorsichtige Stabilisierung der griechisch -türkischen Beziehungen. Chevron startet Explorationsprojekte. Griechenland stärkt seine energiepolitische Rolle. Griechenland hat dem US -Energiekonzern Chevron Explorationsrechte für Kohlenwasserstoffe in Seegebieten südlich der Peloponnes und vor Kreta eingeräumt. Die entsprechenden Verträge wurden am 16. Februar zwischen dem griechischen Staat und einem Konsortium aus Chevron und Hellenic Energy unterzeichnet. Premierminister Mitsotakis bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt zur Stärkung der Energiesicherheit und zur Förderung von Investitionen und wirtschaftlicher Entwicklung. Die Regierung sieht darin einen Beitrag zur strategischen Positionierung Griechenlands innerhalb der europäischen Energiearchitektur. Neben der möglichen Exploration neuer Vorkommen setzt Griechenland weiterhin auf den Ausbau von LNG -Infrastruktur, Pipelines und erneuerbaren Energien. Ziel ist eine breitere Diversifizierung der Energieversorgung in Europa. Auch Umwelt - und Energienminister Papastavrou sprach von einem bedeutenden Schritt für die langfristige Energieplanung. Regierungssprecher Marinakis betonte, die Projekte könnten Griechenlands Rolle als regionaler Energiepartner stärken und neue Investitionen sowie wirtschaftliche Impulse setzen. Die vergebenen Explorationsgebiete umfassen rund 47 .000 Quadratkilometer. In den kommenden Monaten sollen erste zeitsmische Untersuchungen beginnen um mögliche Vorkommen zu bewerten. Ich bin jetzt hier am Flughafen von Fesaluniki, gerade beim Einsteigen. In wenigen Minuten geht es auf nach Stuttgart. Unser Ziel, der Bundesparteitag der CDU Deutschlands. Doch diese Reise ist mehr als nur ein Parteitag, denn mit dabei ist eine Delegation aus Griechenland. Abgeordnete, politische Berater, Freunde, Partner, die sich aus erster Hand ein Bild davon machen wollen, wie Deutschland über seine Zukunft diskutiert. entschieden werden wird, betrifft nicht nur Deutschland, es betrifft Europa und es betrifft auch Griechenland. Es wird um die Fragen gehen, wie arbeiten wir künftig und wie viel, wie digital wird ein Staat sein, wie sichern wir Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit in einer sich verändernden Welt. Diese Debatten werden in Deutschland intensiv geführt, sie werden in Griechenland aufmerksam verfolgt und das Land hier an der GES kann auch für viele Fragestellungen und vor allen Dingen Antworten sein. In dieser Folge nehme ich euch mit von Flughafen hier in Feseloniki bis in die Hallen des Parteitages. Wir sprechen mit Delegierten aus Griechenland und Deutschland, mit Abgeordneten, mit Beobachtern. Und wir werden erleben, wie eng unsere Länder politisch miteinander verbunden sind. Auf geht's nach Stuttgart! Ja, wir sind gestern Abend hier gut in Stuttgart angekommen. Jetzt sind wir auf dem Weg zum Parteitag. Und mit mir ist der internationale Sekretär der Nea Demokratia und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Griechenland, Tasos Ratsivasidio. Dear Tasos, thank you for coming to the party convention of CDU. Thanks for being here. What are your expectations to the congress? First of all, it's an honour for me to be among friends, my old friends from Germany, because we have participated together in many political fights and struggles across the continent. First of all, I'm happy for Germany because I see that there is a strong government under the leadership of Chancellor Mertz that, let's say, it reflects Sandrist. um die Fiskanzmöglichkeiten und die soziale Schutzschutzung für die deutschen Menschen zu bedanken. Und gleichzeitig bin ich sehr glücklich, dass Deutschland wieder auf der Suche der europäischen politischen Elite ist. Denn wir Griecheninnen und Griechen sehen Deutschland als einer der europäischen Lokomotiven, um vorwärts zu gehen. Und ich bin sehr glücklich, dass der neue Regierung und Friedrich Mertz das in der bestmöglichen Weise tun. Hast du etwas Besonderes in deiner Lagerung für die Konvention? Hast du etwas zu sagen für die Deutschen, die Delegaten oder was erwartest du von ihnen? Ja, ich habe einige Anmerkungen. Zuerst möchte ich die Fakten unterliegen, dass Griechenland wirklich ein starkes Land ist. Wir sind zurück auf dem Weg mit einer fantastischen Situation in unserer Wirtschaft. Und gleichzeitig haben wir, sagen wir mal einen sehr hohen Anteil an Unaufgaben, der in den letzten 18 Jahren der höchste ist. Das macht eine große Unterschiede, und es zeigt, dass die Reformen, die der Mitzrotakis -Gesellschaft hat implementiert, wirklich positiv für die griechische Gesellschaft sind. Zweitens möchte ich ihnen sagen, dass es eine strategische Autonomie auf allen Niveau gibt. Ihr wisst, dass der Prime Minister Mitzrotakis das in der Vergangenheit viele Male unterliegt. Wir denken, dass eine strategische Autonomie eine solch geförderte Branche bedeutet, um unsere Verwaltungsprinzipien zu schützen und natürlich energieindependent zu werden, besonders in Bezug auf den russischen Gas und Petrol. In dieser Richtung kann Griechenland eine pivotale Rolle spielen, um Sicherheit zu ihren Partnern zu geben. Ich möchte diese Sache mit meinen deutschen Freunden hier heute nennen. Danke für das. Wir gehen jetzt in die Konvention und haben einen guten Tag. Danke. So ein Bundesparteitag hilft auch zwischen näher Demokratie und zwischen der CDU die Bande enger zu knüpfen. Vielen Dank dafür und dann warten wir auf dich in Griechenland für die neuen Projekte. Ja, das machen wir. Kalimera sag ich dann. Und nach dem Gespräch mit der griechischen Delegation ist bei mir jetzt Jan Metzler, Bundestagsabgeordneter und Berichterstatter der Unionsfraktion für Griechenland im Europaausschuss. Lieber Jan, dein Eindruck nach dem Gespräch mit den Griechen und auch hier vom Parteitag? Es war vor allem zunächst einmal eins, ein Wiedersehen mit Freunden. Ich habe mich wirklich gefreut, in einem familiären Kreis gemeinsame Punkte auszutauschen, die den Parteitag betreffen, aber auch darüber hinaus. Wir haben uns unterhalten über Energiepartnerschaft. Wir haben uns unterhalten über die Möglichkeit, noch tiefer in eine wirtschaftliche Kooperation gehen zu können. Aber wir haben uns auch unterhalten über Themen, beispielsweise die deutsche Wähler, betreffend. Und all das war eben zusammengefasst und eingebettet hier in den Parteitag. Und der Parteitag selbst hat ja auch einige Impulse gesetzt, die da heißen, dass Deutschland auch ein Motor in der Entwicklung der Europäischen Union sein möchte. Und wenn ich sage Motor, dann gucken wir auch nach Griechenland, weil ich glaube, das muss man wirklich sagen, die Griechen legen vor, mit Wirtschaftswachstum, mit Ambition wirklich ein Treiber sein zu wollen, an der Wohlstandsentwicklung innerhalb der Europäischen Union. Und ich glaube, das alles ist etwas, worauf die Griechen sehr stolz sein können. Du bist ja auch Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Was nimmst du da konkret mit, woraus du sagst, das nehme ich mit von Griechenland, hier auch, dass du mitdiskutierst auf dem Parteitag? Ja, ich habe jetzt vor allem wieder das ganze Thema Potenziale für grünen Wasserstoff, aber eben auch darüber hinaus, wenn es darum geht, überhaupt erneuerbare Energien in einem größeren Maßstab dort nutzen zu können, wo wir eben Windhäufigkeit in einem noch intensiveren Maß haben. Sonne in einem noch intensiveren Maß haben, was da heißt, dann auch in erneuerbare Energie umzuwandeln, in den grünen Wasserstoff umzuwandeln und vieles mehr, das haben wir noch einmal ganz konkret auch entsprechend intensiviert und das ist natürlich etwas, was ich als Impuls auch in den Wirtschafts - und Energieausschuss mitnehmen. Sehr schön, dann bin mir gespannt auf die Ergebnisse und auch auf deinen nächsten Besuch in Griechenland und in der Region. Ich freue mich ebenso, Dankeschön. Vielen Dank. Bei mir sitzt hier am Rande des Parteitages der Abgeordnete Filippos Fortomas. Er ist Abgeordneter für die Gugladen und auch der Sekretär und zuständig Abgeordneter für die Auslandsgriechen. Dear Philippos, thank you very much for being with us here at the CDU -Party Convention. How is your impression? Ich bin sehr glücklich, dass ich hier bin. Ich bin sehr glücklich, weil ich mich erfreut, hier zu sein und in diesem FEDERAL PARTY KONGRESS der CDU teilzunehmen. Denn wir haben gemeinsame Werte und gemeinsame Probleme. Und zwischen uns gibt es einige Brücken. Eine Brücke ist die Griechische Diaspora. Die Griechische Diaspora lebt in Deutschland, in Stuttgart und überall auf der Welt. Also das, was zwischen uns ist, einer dieser Dinge, ist die Griechische Diaspora. Was ist dein Job als Sekretär und Mitglied des Parlaments für die Griechenland -Diaspora? Vielleicht kannst du uns ein paar Gedanken geben, weil du es erwähnt hast. Es gibt viel zu tun für die Griechenland -Diaspora, weil es viele Probleme gibt zwischen den Ländern und der Griechenland -Diaspora, die hier leben, in diesen Ländern. Es gibt Probleme mit der Bildung oder mit dem griechischen Status und dem Passport. Das sind die zwei Probleme der Griechenland -Diaspora mit dem griechischen Regierung. Und ein Thema auf der Seite der Konvention war auch das Thema, das Griechenland -Programm der Deutsche Welle zu beenden. Ich habe es gesehen und du wirst sehr engagiert, um diese Entscheidung zu stoppen. Ja, das ist ein Problem der letzten Minute. Aber ich denke, dass wir versuchen müssen, eine Lösung zu finden, dass die Kooperation zwischen den beiden Ländern und der griechischen General -Relationship nicht betrifft. Wir werden weitergehen und danke für die Zeit. Vielen Dank für deinen Ehren, hier zu sein. Griechenland und Indien bauen ihre strategische Partnerschaft weiter aus. Premierminister Mitsotakis reist dazu vor dem India -AI Impact Summit 2026 nach Neudehli und trifft seinen indischen Amtskollegen Narendra Modi. Seit der Vereinbarung einer strategischen Partnerschaft im Jahr 2023 haben beide Länder ihre Zusammenarbeit deutlich vertieft. Mitsotakis will auch Gespräche mit führenden Vertretern der Technologiebranche führen, darunter OpenAI -Chef Sam Altmann sowie Microsoft -Präsident Brad Smith. Konkrete Fortschritte zeigen sich bereits im Ausbau neuer Direktflugverbindungen der Eröffnung zusätzlicher Konsulate und steigenden Investitionen internationaler Unternehmen in Griechenland. Auch im Handel eröffnen sinkende Zölle neue Chancen. Die Beziehungen zwischen Griechenland und Indien gewinnen damit politisch, wirtschaftlich und technologisch weiter an Bedeutung. Historikerin und Byzantinistin Hélène Glykatzi-Ahrweiler im Alter von 99 Jahren gestorben. Die griechische Wissenschaft und ganz Griechenland trauert um eine ihrer bedeuteten Persönlichkeiten. Die renommierte Byzantinistin Hélène Glykatzi-Ahrweiler ist letzten Montag im Alter von 99 Jahren verstorben. Glykatzi-Ahrweiler wurde 1926 in Athen als Tochter kleinasiatischer Flüchtlinge geboren. Sie studierte an der Universität Athen und setzte ihre akademische Laufbahn später in Paris fort. Dort schrieb sie Geschichte. Als erste Frau wurde sie Rektorin der Universität Paris -Sorbon. International galt sie als eine der führenden Expertinnen für die byzantänische Geschichte und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden. Mit ihrem Tod verliert Griechenland eine herausragende Gelernte und eine wichtige Stimme der historischen Forschung. Der CDU -Bundesparteitag in Stuttgart ist zu Ende gegangen und er hat ein klares Signal der Geschlossenheit und der europäischen Verantwortung aus meiner Sicht gesendet. Mit 91 ,2 Prozent wurde Friedrich Merz als Parteivorsitzender bestätigt. Das ist nicht nur ein starkes Persönlichsergebnis, sondern war auch ein deutliches Zeichen für Stabilität und Führungswillen in einer Zeit große Unsicherheiten in Europa. Besonders bemerkenswert war die klare europäische Dimension seiner Rede, das will ich auch nochmal betonen. Friedrich Merz hat unmissverständlich betont, dass Deutschland Zukunft untrennbar mit der Zukunft Europas verbunden ist. Die Solidarität mit den Angegriffenen unter Druck stehenden Ländern, wie die Ukraine, aber auch hin und wieder natürlich die Staaten in der EG ist, die immer wieder auch vor äußerem Druck stehen oder ausdrücklich hervorgehoben. Ein Signal, das gerade auch bei unseren griechischen Partnern auf große Aufmerksamkeit und Zustimmung stieß. Zugleich wurde die strategische Bedeutung des Mittelmeerraumes mehrfach in vielen Gesprächen unterstrichen. Griechenland, Zypern und die gesamte südliche Flanke Europas sind nicht nur geografische Randlagen, sondern zentrale Säulen für Sicherheit, Energieversorgung und Stabilität unseres Kontinents. Diese Anerkennung der Rolle des mediterranen Raumes ist von großer Bedeutung auch für das gegenseitige Vertrauen und Zusammenwachsen in und auf unserem Kontinent. Mein Eindruck von diesem Parteitag ist klar, Europa steht im Zentrum der politischen Version der Union. Die Partnerschaften, die wir im östlichen Mittelmeer aufgebaut haben, werden gesehen, geschätzt und als strategisch entscheidend verstanden. Die Diskussion um die Schließung des Programms der Deutschen Welle in griechischer Sprache hat natürlich dadurch einen sehr faden Beigeschmack bekommen. Und es sind nun alle Anstrengungen auch zu unternehmen, um das nochmal rückgängig zu machen. Aber insgesamt gehe ich mit diesen Eindrücken sehr positiv zurück nach Griechenland, mit vielen guten Gesprächen, neuen Impulsen und auch einem gemeinsamen Gefühl, die deutsch -griechische Partnerschaft ist ein fester Bestandteil der europäischen Zukunft. Das war Yiasas Adenauer, diesmal mit dieser besonderen Reise zum CDU -Bundesparteitag nach Stuttgart. Ich hoffe, euch hat diese Folge gefallen, mir auf jeden Fall sehr. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Gesprächspartnern. Auch ich sage mal, für die gute Stimmung bedanke ich mich in unserer Delegation und die Zeit, die wir auch gemeinsam hatten und ich dadurch auch in vielen bilateralen Gesprächen auch miteinander mit dem griechischen Abgeordneten, mit unseren Partnern ein bisschen auch natürlich Griechenland wieder mehr verstehen konnte. Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich natürlich, wenn ihr uns mit einem Like unterstützt, uns gerne eine Bewertung hinterlasst und natürlich auch unseren Podcast abonniert. Die nächste Folge gibt es wieder in zwei Wochen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinem Team der Kassaten für die Redaktion, bei der Produktion, dem Studio Schumann Leipzig und bei unserer Nachrichtsprecherin Olga Zuzoku. Auf bald, auf Wiedersehen und Yassas! Ihr und euer Marian Wendt.

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